Verschiedene bunte Post-it-Zettel mit aufgeschriebenen Affirmationen

Affirmationen Definition: Erklärung und Beispiele von Affirmationen

Dieser Artikel befasst sich mit der Definition und Erklärung von Affirmationen. Zudem beleuchten wir, wie Affirmationen funktionieren und haben dazu einige Beispiele zur praktischen Anwendung dabei.

Was sind eigentlich Affirmationen?

Affirmationen sind starke Aussagen, die uns im täglichen Handeln unterstützen. Sie sorgen dafür, dass wir positiver denken. Konkret sind mit Affirmationen selbstbejahende Aussagen gemeint, die wir uns selbst  wieder und wieder sagen oder anhören können, um unsere negativen Denkmuster umzuprogrammieren.

Wir sind tagtäglich von schlechten Nachrichten und eigenen Selbstzweifeln umgeben. Mit positiven Affirmationen können wir dem entgegenwirken. Wenn wir uns Affirmationen anhören oder sie aufsagen, versichern und beteuern wir uns selbst bestimmte Dinge. Man könnte sie auch als Glaubenssätze bezeichnen. Daher fangen Affirmationen oft mit dem Wort „Ich“ an. Ein Beispiel wäre der Satz „Ich bin dankbar“. Aber auch ein Satz wie „Alles wird gut“ stellt eine Affirmation dar. Wichtig ist zudem, dass Verneinungen nicht funktionieren. Ein Satz wie „Ich fühle mich alles andere als schlecht“ nehmen wir  dennoch negativ wahr, da wir Verneinungen nicht verinnerlichen. Wichtig ist also vor allem der bejahende und zustimmende Faktor bei Affirmationen.

Affirmationen – Definition

Eine kurze Zusammenfassung für die Definition von Affirmationen lautet: „Affirmationen sind bejahende Sätze aus der Ich-Perspektive, die unser Handeln nachhaltig zum positiven beeinflussen können.“ Beispiele dafür findest du noch einmal abschließend unten im Artikel.

Wie funktionieren Affirmationen genau?

Durch das Aufsagen von mehreren positiven Sätzen übernimmt unser Gehirn dieses Denken irgendwann von selbst. Affirmationen sollten daher öfter wiederholt werden. Hier verhält es sich ähnlich wie bei Sport: Wirkliche Ergebnisse sieht man erst dann, wenn eine Routine entsteht. Weiterer Punkt bei Affirmationen stellt das sogenannte Unterbewusstsein dar. Das philosophische Konstrukt, das einst Freud und Engels erforschten, wird als Vorgang unseres Denkens, den wir nicht aktiv kontrollieren können, bezeichnet. Einige Wissenschaftler sagen sogar, dass unsere Persönlichkeit zu 95% aus diesem unterbewussten Teil besteht. Tatsächlich kann und wird aber genau dieser Teil mit dem hören von Affirmationen angesprochen. Viele hören sie daher zum Schlafen, oder auch nebenbei an. Man muss Affirmationen also nicht aktiv zuhören.

Verschiedene bunte Post-it-Zettel mit aufgeschriebenen Affirmationen
Auch eine Möglichkeit: Affirmationen auf Zetteln aufschreiben

Arten von Affirmationen

Affirmationen gibt es in verschiedenen Arten und Umfängen. Zum einen gibt es sie in Textform, die dazu gedacht sind gelesen und laut nachgesagt zu werden, sowie Affirmationen zum Hören. Auch gibt es sie für verschiedene Anlässe, wie dem Aufstehen oder Einschlafen. Eine Form stellen außerdem „Ich- Affirmationen“ dar, die als besonders direkt und aussagekräftig wahrgenommen werden und immer mit dem Personalpronomen „Ich“ beginnen. Affirmationen gibt es für diverse Zwecke, wie der Steigerung von Motivation und positivem Denken. Es gibt sie aber auch für spezifischere Anlässe wie Prüfungsangst, oder Gesundheit in Form des Abnehmens.

Funktionieren Affirmationen wirklich?

Affirmationen sind wissenschaftlich belegt. Bekannte Studien hierzu sind zum Beispiel die von Cohen und Sherman aus dem Jahr 2014. Neu sind Affirmationen auch nicht. Bereits in den 1880ern hat Phineas Quimby das positive Denken heraus erarbeitet. Wirklich bekannt wurden die Konzepte jedoch durch Louise Hay Mitte des 20. Jahrhunderts. Ihre Bücher wurden über 50 Millionen mal verkauft und in 29 Sprachen übersetzt. Affirmationen sind also weltweit verbreitet und klar belegt. Von daher dürfte es kein Wunder sein, dass sie sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. 

Beispiele von Affirmationen

Zuletzt noch einige Beispiele von Affirmationen. Du findest folgend 15 Sätze von Affirmationen. Darunter einmal „Ich-Affirmationen“, die – wie der Name schon sagt – immer mit dem Wort „Ich“ beginnen, sowie einige allgemeine Affirmationen. Auch hier wichtig: Affirmationen dürfen keine Verneinung beinhalten und müssen, sofern ein Personalpronomen vorhanden ist mit dem Wort „Ich“ beginnen. Du oder Wir sind ungültige Formulierungen. Affirmationen in Schriftform kannst du dir leise mit deiner inneren Stimme, oder auch laut vor dem Spiegel nachsagen. Solltest du Affirmationen hören, kannst du sie auch nebenbei (sogar während dem Schlafen) hören.

Affirmationen für Ruhe und Gelassenheit

  1. Ich nehme mir nun einen Moment für mich selbst.
  2. Ich entspanne mich und meinen Körper.
  3. Ich atme mit jedem Atemzug Ruhe und Entspannung ein.
  4. Ich fühle mich warm und wohl.
  5. Ich spüre, wie die Gedanken an mir vorbeiziehen.

Affirmationen für Energie und Wohlbefinden

  1. Ich bin jeden Tag zufriedener mit mir selbst.
  2. Ich fühle mich von Tag zu Tag und jeder Hinsicht immer besser und besser.
  3. Ich bin charismatisch und attraktiv.
  4. Ich bin eine mächtige Kraft für das Gute in dieser Welt.
  5. Ich entscheide mich dafür, positiv zu denken.

Affirmationen für Geld und Reichtum

  1. Ich sehe in meinen strahlenden Augen einen Gewinner.
  2. Ich bin ein Geld-Magnet.
  3. Ich ziehe den Wohlstand ganz automatisch in mein Leben.
  4. Ich strahle Selbstvertrauen, Lebenserfahrung und Weisheit aus.
  5. Ich programmiere meine Gedanken positiv und optimistisch.

Hier findest du noch weitere Affirmationen als Text, darunter 100 Selbstliebe-Affirmationen, oder Affirmationen für den Morgen. Möchtest du Affirmationen anhören? Dann schau gerne einmal hier vorbei. Diese YouTube-Playlist beinhaltet über 100 Stunden an Affirmationen für verschiedenste Anlässe – dort findest du bestimmt das richtige für dich. Hast du Anregungen oder Vorschläge für mehr Affirmationen? Dann würden wir uns über einen Kommentar freuen!

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